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Robert Gwisdek (* 29. Januar 1984 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Musiker und Buchautor.

Leben Bearbeiten

Robert Gwisdek ist der Sohn des Schauspielers Michael Gwisdek und der Schauspielerin Corinna Harfouch.

Bereits mit fünf Jahren stand er unter der Regie seines Vaters erstmals vor der Kamera. 1999 spielte er in Anno Sauls leisem Drama Grüne Wüste um eine schüchterne Kinderfreundschaft neben Martina Gedeck, Ulrich Noethen und Heino Ferch die Rolle des krebskranken Jungen Johann. Von 2002 bis 2006 absolvierte er in Potsdam den Studiengang Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF) und hatte in dieser Zeit seine ersten größeren Engagements, unter anderem in dem Spielfilm NVA oder im Donna-Leon-Fernsehkrimi Verschwiegene Kanäle (beide 2005), sowie dem Abschlussfilm Berliner Reigen (2006).

2008 wurde er für die Rolle des Anton Brenner im Spielfilm Väter, denn sie wissen nicht, was sich tut als bester Nachwuchsschauspieler mit dem Günter-Strack-Fernsehpreis ausgezeichnet.

2010 verkörperte er in der Dreiecksgeschichte zwischen einem Rollstuhlfahrer, seinem Zivi und einer umtriebigen Studentin Renn, wenn du kannst die Figur des Ben. Ebenfalls 2010 sah man ihn in der Filmadaption des Theaterstücks Kasimir und Karoline von Ödön von Horváth in der Rolle des verhärteten Underdog Merkl, des arbeitslosen Freundes des Protagonisten Kasimir.

2013 wurde er für seine Nebenrolle des unehelichen Sohnes von Katja Riemann und Sebastian Koch in dem Drama Das Wochenende (2012) für den Deutschen Filmpreis nominiert, den aber sein Vater Michael für seine Rolle im Film Oh Boy gewinnen konnte.

Musikprojekte Bearbeiten

Gwisdek betreibt seit 2009 mit seinem älteren Bruder Johannes das Hip-Hop-Projekt Shaban feat. Käptn Peng.[1] Im März 2012 veröffentlichte das Duo sein erstes Album Die Zähmung der Hydra auf dem eigenen Label Kreismusik. Im April 2013 erschien mit Expedition ins O das erste Album der Alternative-Hip-Hop-Band Käptn Peng & die Tentakel von Delphi.

Filmographie (Auswahl) Bearbeiten

  • 1988: Treffen in Travers
  • 1996: Irren ist männlich
  • 1999: Grüne Wüste
  • 2005: NVA
  • 2005: Donna Leon: Verschwiegene Kanäle
  • 2006: Berliner Reigen
  • 2006: Väter, denn sie wissen nicht, was sich tut
  • 2006: La Isla Bonita – Armee der Stille
  • 2007: Die Todesautomatik
  • 2008: Lauf um Dein Leben – Vom Junkie zum Ironman
  • 2008: Faust. Der Tragödie erster Teil
  • 2009: 13 Semester
  • 2010: Renn, wenn du kannst
  • 2010: Tod einer Schülerin
  • 2010: Neue Vahr Süd
  • 2010: Die Prinzessin auf der Erbse
  • 2011: Kasimir und Karoline
  • 2011: Tatort: Heimatfront
  • 2011: Tatort: Mauerpark
  • 2012: Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel
  • 2012: 3 Zimmer/Küche/Bad
  • 2012: Das Wochenende
  • 2014: Weiter als der Ozean
  • 2014: Schoßgebete

Hörspiele Bearbeiten

  • 2013: E. M. Cioran: Vom Nachteil, geboren zu sein – Regie: Kai Grehn (Hörspiel – SWR)
  • 2013: Mark Twain: Der geheimnisvolle Fremde (Seppi) – Regie: Kai Grehn (Hörspiel – DLR)
  • 2014: Walt Whithman: Children of Adam – Übersetzung und Regie: Kai Grehn (Klangkunst – RB/DKultur/SWR)

Diskographie Bearbeiten

als Shaban feat. Käptn Peng

  • Die Zähmung der Hydra (2012, Kreismusik)

als Käptn Peng & die Tentakel von Delphi

  • Expedition ins O (2013, Kreismusik)

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